Artem

logo artemProjektnummer: 2018-1-FR01-KA204-048099
Laufzeit des Projekts: 24 Monate
Partnerorganisationen: Pistes-Solidaires (Frankreich), Accorderie Pau Bearn (Frankreich), VIFIN (Dänemark), PINA (Slowenien), CATRO (Bulgarien), Verein Multikulturell (Österreich), Replay Network (Italien), MUNDUS (Spanien)

 

Zielgruppe:

  • MigrantInnen/geflüchtete Menschen/Asylsuchende
  • Personen, die mit MigrantInnen arbeiten

Projekthintergrund und Ziele
Das Projekt ARTEM will Interaktion und Austausch zwischen Zugewanderten und der einheimischen Bevölkerung fördern. Die Onlineplattform ARTEM ACCESS, die den nicht-kommerziellen Austausch von Dienstleistungen im Stil einer Tauschbörse ermöglicht, wird zum Medium für Kontakt und Begegnung. Die Plattform kann Menschen aufgrund ihrer Fähigkeiten und Interessen verbinden, im Vordergrund steht dabei die Persönlichkeit und nicht die Nationalität. Menschen bieten ihre Zeit und Hilfe an und fördern so das gegenseitige Verständnis, die Wertschätzung und Vernetzung. Diese Form eines sozialen Netzwerks zwischen Einheimischen und MigrantInnen soll den Integrations- und Anpassungsprozess für beide Gruppen erleichtern. Um dies zu erreichen und die Interaktion in einem multikulturellen Umfeld zu fördern, bietet ARTEM beiden Zielgruppen spezielle Trainingsprogramme für den Erwerb von interkulturellen Kompetenzen an. Ein digitales Story-Mapping-Tool ermöglicht interaktiven Erfahrungsaustausch und bereichert die interkulturellen Begegnungen.

Projektziele:
ALLGEMEINE ZIELE:

  • Entwicklung eines pädagogischen Modells zur Stärkung der interkulturellen Kompetenzen von Menschen (Fachleute oder Freiwillige) in der Aufnahmegesellschaft
  • Förderung der Integration von Neu-Zugewanderten in die europäischen lokalen Gemeinschaften durch die Verbesserung ihrer Fähigkeiten
  • Herstellen von Verbindungen zwischen MigrantInnen und Einheimischen auf der Basis des gemeinsamen Tuns sowie des Austausches von Know-how und Fähigkeiten

SPEZIFISCHE ZIELE:

  • Bestandsaufnahme des Qualifizierungsbedarfs der Aufnahmegesellschaft, insbesondere in interkulturellen Fragen
  • Entwicklung eines ganzheitlichen Qualifizierungsprozesses für lokale Gemeinschaften und MigrantInnen, um zu einer besseren sozialen (und beruflichen) Integration beizutragen
  • Entwicklung eines Trainingsinstruments, das MigrantInnen dabei unterstützt, mittels digitaler Kartographie ihre Geschichten zu rekonstruieren und interaktiv und ansprechend weiterzugeben
  • Einrichten einer Plattform für Austausch und Kontakt zwischen Einheimischen und MigrantInnen über konkrete Lernerfahrungen auf der Grundlage von Fähigkeiten und Know-how
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