• „Zusammen lernen – Zusammen leben“ in Landeck

      Kinder haben unterschiedliche Interessen und Talente, Wünsche und Ideen. Herauszufinden, welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bildungskarriere erforderlich sind, ist eine große Aufgabe. Das Projekt „Zusammen lernen – Zusammen leben“ unterstützt Familien mit Migrationshintergrund in der Region Landeck bei der Orientierung im österreichischen Bildungssystem. Ziel ist es, den Zugang zu Bildung zu erleichtern und die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu fördern. In Beratungsgesprächen, Informationsveranstaltungen und Exkursionen haben Interessierte die Möglichkeit, all ihre Fragen zu stellen und somit Sicherheit zu gewinnen. Eltern wollen, dass ihre Kinder ein gutes Leben führen können. Sie wünschen ihnen Sicherheit, Erfolg und Zufriedenheit. Bildung ist ein wichtiger Schlüssel dafür! Lesen Sie mehr.

Integration als sozialer Prozess

Integrationsprozesse neu denken und gestalten – das ist die Zielrichtung des Projekts ALL IN, das im Oktober 2019 gestartet hat. ExpertInnen aus fünf EU-Ländern arbeiten zusammen, um wirksame Strategien zu entwickeln.

Es herrschte Aufbruchsstimmung bei der sehr gelungenen Auftaktveranstaltung zum Projekt ALL IN. In Köln kamen die Projektpartner im Dezember 2019 zusammen, um sich über Ziele, Strategien und Arbeitsweise zu verständigen sowie Zeitpläne festzulegen.

Integration – aber wie?
Einer der zentralen Ansatzpunkte des Projekts ist die Überzeugung, dass Integration nur gelingen kann, wenn beide Seiten sich dafür engagieren – die zugewanderten Menschen und die Mitglieder der Aufnahmegesellschaft im jeweiligen Land. Bisher herrscht noch vielfach die Auffassung vor, dass es ausreiche, Sprachkurse zur Verfügung zu stellen. Dahinter steht die Annahme, dass MigrantInnen „nur“ die Sprache erlernen müssten und sich dann möglichst unauffällig in die für sie neue Gesellschaft einfügen könnten. Dieser Idee einer tendenziell einseitigen Integrations- oder Anpassungsleistung begegnet ALL IN mit einer anderen Strategie, die für alle Seiten fruchtbringend sein kann.

Bedarf erheben – Methoden entwickeln
ALL IN sieht Sprachkurse nicht nur als Orte zum Lernen einer Sprache, sondern vielmehr als Räume, in denen auch soziales Lernen einen Platz hat. Um herauszufinden, wie SprachtrainerInnen diese Komponente des Lernens derzeit handhaben und wie sie den Bedarf dafür einschätzen, haben die sechs Projektpartner nun einen Fragebogen entwickelt, der umfassende Einblicke ermöglichen soll.

„Wir wollen nun mithilfe dieses Fragebogens herausfinden, wo Integrationsprobleme gesehen werden und wie im Unterricht auf diese neuralgischen Themen eingegangen werden könnte“, erzählt Verena Gattermayr, die zuständige Mitarbeiterin des Vereins Multikulturell: „Das Projektteam wird dann zu den jeweiligen Themen theoretische Grundlagen erarbeiten, aber auch ganz praktische Methoden entwickeln, die im Sprachkurs auf innovative Weise eingesetzt werden können.“

Alltäglich, aber nicht selbstverständlich
Besonders interessant ist, dass der Fragebogen sowohl von Zugewanderten als auch von SprachtrainerInnen und anderen Personen, die mit MigrantInnen arbeiten, beantwortet wird und somit beide Perspektiven zusammen ausgewertet werden können. Die Fragen drehen sich um Alltagsthemen wie das Verständnis nonverbaler Kommunikation, den Umgang mit Pünktlichkeit oder mit unterschiedlichen Formen der Begrüßung und vieles mehr. Es sind Themen, die auf den ersten Blick einfach erscheinen, in der Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft aber hemmend wirken können. Was für die einen selbstverständlich wirkt, muss es für die anderen noch lange nicht sein.

 

 

 

 

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