• „Zusammen lernen – Zusammen leben“ in Landeck

      Kinder haben unterschiedliche Interessen und Talente, Wünsche und Ideen. Herauszufinden, welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bildungskarriere erforderlich sind, ist eine große Aufgabe. Das Projekt „Zusammen lernen – Zusammen leben“ unterstützt Familien mit Migrationshintergrund in der Region Landeck bei der Orientierung im österreichischen Bildungssystem. Ziel ist es, den Zugang zu Bildung zu erleichtern und die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu fördern. In Beratungsgesprächen, Informationsveranstaltungen und Exkursionen haben Interessierte die Möglichkeit, all ihre Fragen zu stellen und somit Sicherheit zu gewinnen. Eltern wollen, dass ihre Kinder ein gutes Leben führen können. Sie wünschen ihnen Sicherheit, Erfolg und Zufriedenheit. Bildung ist ein wichtiger Schlüssel dafür! Lesen Sie mehr.

MILE Studienbesuch in Athen

Ende November reisten alle MILE Projektpartner aus fünf EU-Ländern zum zweiten Studienbesuch nach Athen. Wie auch beim ersten Studienbesuch in Innsbruck wurde der Kreis erweitert und wichtige Stakeholder – auch aus Tirol – nahmen teil.

Gastgeber des Treffens war die Hellenic Open University. Rahmenbedingungen, Unterstützungssysteme und Dienstleistungen für die Integration von MigrantInnen konnten in diesem Gremium unter dem Stichwort „Good Practice“ besprochen werden, auch kritische Themen hatten in den Arbeitsgruppen und Workshops Platz.

Da das Projekt MILE auf internationaler, nationaler aber auch regionaler Ebene wirksam werden soll, war es eine große Freude für den Verein Multikulturell, dass zwei Vertreter von Stakeholdern aus der Region, Innovia-Geschäftsführer Johannes Ungar und der Arbeitsmarktexperte Johannes Schranz vom AMS Tirol, die Einladung annahmen und mit ihrer Teilnahme Wertschätzung und Offenheit gegenüber dem Ansatz von MILE zeigten.

Seine Einschätzungen nach dem zweitägigen Studienbesuch in Athen fasst Johannes Schranz wie folgt zusammen:
„Für gut ausgebildete Fachkräfte bietet der Arbeitsmarkt in Tirol momentan ausgezeichnete Beschäftigungschancen. In einzelnen Branchen und Bereichen ist die Arbeitskräftenachfrage besonders hoch. Dies erleichtert auch die Beschäftigung von Personen, die in wirtschaftlich schlechteren Zeiten Schwierigkeiten haben, am ersten Arbeitsmarkt teilzunehmen. Neben inländischen Arbeitskräften werden vor allem Personen aus anderen EU-Staaten beschäftigt, um diesen hohen Bedarf zu decken. Für Personen aus Drittstaaten ist der Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt stark reglementiert – Stichwort Rot-Weiß-Rot-Karte.
Die gesellschaftliche Integration hängt unmittelbar mit der Integration am Arbeitsmarkt und ganz spezifisch auch mit dem konkreten Arbeitsplatz zusammen. Hochqualifizierte Beschäftigte verstehen Integration anders als Menschen, die nur über geringe berufliche Qualifikationen verfügen. Für gesellschaftliche Teilhabe ist der Spracherwerb natürlich essenziell – in internationalen Firmen ist Englisch als Konzernsprache jedoch ausreichend. Das Umfeld und die Stimmung im Land spielen für die Integration eine wichtige Rolle. Daher gilt es auch bei der ansässigen Bevölkerung und den UnternehmerInnen selbst anzusetzen.
Genau hier sehe ich die Stärke Projekts MILE. Einerseits werden Personen aus Drittstaaten durch Praktika und laufende Begleitung beim Einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützt. Andererseits werden UnternehmerInnen und die Bevölkerung insgesamt für das Thema der Integration von Personen aus Drittstaaten sensibilisiert.
Dieser umfassende Ansatz kann neue Impulse für die Teilhabe am Arbeitsmarkt geben. Ziel soll es ja auch sein, dass Menschen am Arbeitsmarkt auf eine Weise partizipieren können, die ihren persönlichen Kompetenzen entspricht, und durch Aus- und Weiterbildung auch fit für die Herausforderungen der Zukunft werden. Auch in Österreich hat die demographische Entwicklung Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und führt zu einer Verknappung auf der Seite der Arbeitskräfte. Ein Mosaikstein im Bestreben, diese Verknappung etwas abzufedern, ist auch die gelungene Integration von Personen aus Drittstaaten.“

 

 

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+43 512 56 29 29

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BLZ: 57000
Kontonr: 30053203490
IBAN: AT495700030053203490
BIC: HYPTAT22

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