• „Zusammen lernen – Zusammen leben“ in Landeck

      Kinder haben unterschiedliche Interessen und Talente, Wünsche und Ideen. Herauszufinden, welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bildungskarriere erforderlich sind, ist eine große Aufgabe. Das Projekt „Zusammen lernen – Zusammen leben“ unterstützt Familien mit Migrationshintergrund in der Region Landeck bei der Orientierung im österreichischen Bildungssystem. Ziel ist es, den Zugang zu Bildung zu erleichtern und die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu fördern. In Beratungsgesprächen, Informationsveranstaltungen und Exkursionen haben Interessierte die Möglichkeit, all ihre Fragen zu stellen und somit Sicherheit zu gewinnen. Eltern wollen, dass ihre Kinder ein gutes Leben führen können. Sie wünschen ihnen Sicherheit, Erfolg und Zufriedenheit. Bildung ist ein wichtiger Schlüssel dafür! Lesen Sie mehr.

Soziale Inklusion durch Teilhabe

Das Projekt „Zusammen lernen – Zusammen leben“ bietet in der Region Landeck ein breites, ganzheitlich ausgerichtetes Informations- und Beratungsangebot für Eltern, Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder Fluchtgeschichte.

Zahlreiche Studien machen große Unterschiede zwischen Menschen mit Migrationshintergrund und der einheimischen Bevölkerung bei den Bildungsabschlüssen sichtbar. Ganz offensichtlich ist es für Zugewanderte schwieriger, ihren Platz im Bildungssystem zu finden bzw. mit seinen Anforderungen zurecht zu kommen. Das Projekt „Zusammen lernen – Zusammen leben“ soll in der Region Landeck den Zugang zu Bildung erleichtern und die Zusammenarbeit aller Beteiligten fördern.

Das große Ziel des Projekts ist es, den Zugang zu Informationen und Angeboten in der Region Landeck zu verbessern und damit gesellschaftliche Ungleichheiten zu überwinden. Stärkere Teilhabe führt zu mehr sozialer Inklusion und damit zu einer Verbesserung der Lebenssituation für alle Beteiligten.

 

Das Projekt fußt auf vier Säulen:

Informationsveranstaltungen
Wie profitieren Kinder davon, wenn sie einen Kindergarten besuchen? Wie lässt sich der Schulalltag gut organisieren? Mit welchen Fragen können sich Eltern an Lehrerinnen und Lehrer wenden? Welche Erwartungen haben Pädagoginnen und Pädagogen an die Eltern? Während der gesamten Projektlaufzeit finden öffentliche Informationsveranstaltungen statt, in denen diese und weitere Themen mehrsprachig vermittelt werden.

Exkursionen
Wie sieht die Geburtenstation im Krankenhaus Zams aus? Was ist eine Mütterberatung? Wie ist der Kindergarten ausgestattet? Wo ist das Arbeitsmarktservice und welche Hilfe kann man dort bekommen? 
Durch Besuche und persönliche Kontakte vor Ort werden Zugangsbarrieren verringert.

Beratung
Wo liegen die persönlichen Interessen und Fähigkeiten des Kindes? Welcher Bildungsweg ist der passende? Welche Lehrberufe gibt es und welche Berufe haben Zukunft? 
Diese und viele weitere Fragen können in Beratungsgesprächen erörtert werden.

Angebote für PädagogInnen und andere Berufsgruppen
Wie kann die Zusammenarbeit mit Menschen aus anderen Ländern gelingen? Welche Bilder haben MigrantInnen in Bezug auf den Kontakt mit Schulen? Wie kann es gelingen, auch bildungsferne Eltern zu erreichen?

In regelmäßigen Treffen wird der interprofessionelle Austausch zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in das Bildungssystem gepflegt.

 

Nächste Schritte im Projekt

In den kommenden Monaten werden in mehreren Schulen Informationsveranstaltungen für Eltern stattfinden, in denen allgemeine Informationen über das österreichische Bildungssystem vermittelt werden. Die Eltern haben hier auch die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen. Bei diesen Veranstaltungen wird viel Wert darauf gelegt, einen vertrauensvollen Rahmen zu schaffen, damit eventuelle Hemmungen schnell überwunden werden können.

Geplant sind außerdem mehrere Informationsveranstaltungen in Migrantenvereinen. Dies ist eine besonders niederschwellige Möglichkeit, die verschiedenen Communities in einem für sie vertrauten Rahmen zu erreichen und sie über die Idee von „Zusammen leben – Zusammen lernen“ zu informieren. In sehr offenen Gesprächsformaten werden die Angebote und Aktivitäten vorgestellt, es geht aber auch darum, die Anliegen und Sorgen der Menschen zu hören.

Das Projekt „Zusammen lernen – Zusammen leben“ läuft bis Dezember 2021.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich beim Verein Multikulturell zu melden! Sie werden dann über die jeweils aktuellen Termine verständigt.


Kontakt
Maria Pöll
Tel 0512 562929 700
Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Zum Projekt

 

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