• „Zusammen lernen – Zusammen leben“ in Landeck

      Kinder haben unterschiedliche Interessen und Talente, Wünsche und Ideen. Herauszufinden, welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bildungskarriere erforderlich sind, ist eine große Aufgabe. Das Projekt „Zusammen lernen – Zusammen leben“ unterstützt Familien mit Migrationshintergrund in der Region Landeck bei der Orientierung im österreichischen Bildungssystem. Ziel ist es, den Zugang zu Bildung zu erleichtern und die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu fördern. In Beratungsgesprächen, Informationsveranstaltungen und Exkursionen haben Interessierte die Möglichkeit, all ihre Fragen zu stellen und somit Sicherheit zu gewinnen. Eltern wollen, dass ihre Kinder ein gutes Leben führen können. Sie wünschen ihnen Sicherheit, Erfolg und Zufriedenheit. Bildung ist ein wichtiger Schlüssel dafür! Lesen Sie mehr.

Migrationswege sichtbar machen

Mit innovativen Mitteln bietet das Projekt ARTEM Möglichkeiten zum Kontakt zwischen zugewanderten Menschen und der einheimischen Bevölkerung. Bei einem Training in Frankreich wurden im September die Tools getestet.

Dienstleistungen tauschen – Kontakte aufbauen
ARTEM setzt auf den Einsatz von digitalen Medien, um Menschen persönlich in Kontakt zu bringen.
Im Zentrum steht eine Onlineplattform, die den nicht-kommerziellen Austausch von Dienstleistungen im Stil einer Tauschbörse ermöglicht. Diese Plattform soll von Menschen mit Migrationsgeschichte sowie von Einheimischen genutzt werden. Das Ziel ist, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft ihre Fähigkeiten und Talente anbieten und tauschen, wobei das eigentliche Ziel die Begegnung ist. Der Kontakt soll sich also im Idealfall nicht auf den Austausch von Dienstleistungen beschränken, vielmehr fungieren diese als Brücken oder Türöffner.

Migration bedeutet Bewegung
Damit beide Seiten, Einheimische und Zugewanderte, diesen Kontakt positiv gestalten können, bietet ARTEM ein speziell auf das Projekt zugeschnittenes Training für interkulturelle Kompetenzen an. Mit dem Tool Digital Storymapping steht außerdem für alle Nutzer eine Möglichkeit zur Verfügung, ihre persönlichen Wanderungsbewegungen und Verortungen sichtbar zu machen, darüber zu sprechen und zu reflektieren und sich offen mit anderen auszutauschen. Denn: Bei genauerer Betrachtung haben viel mehr Menschen eine Migrationsgeschichte, als man denkt. Auch wenn man nur in ein anderes Bundesland oder eine andere Stadt gezogen ist, bedeutet das ein Ankommen an einem neuen Ort.

Drei MitarbeiterInnen des Vereins Multikulturell hatten Anfang September die Gelegenheit, die Tools gemeinsam mit den anderen ProjektpartnerInnen aus Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Italien, Slowenien und Spanien zu testen. Projektmitarbeiterin Silviya Desheva war beeindruckt von der Offenheit, mit der die Menschen ihre Geschichten geteilt haben. „Mithilfe von Digital Storymapping wird es ganz einfach, persönliche Wege sichtbar zu machen und darüber zu sprechen, was es heißt, an einem neuen Ort anzukommen“, erzählt sie. „Die Gruppe war sehr vielfältig und reich an Erfahrungen, daher war der Austausch bunt und bereichernd“, ergänzen Prudence Onyejiaka und Ali Amiri, die ebenfalls aus Innsbruck angereist sind und die Umsetzung des Projekts unterstützen werden.

Interkulturelle Trainings
In Innsbruck werden im Rahmen des Projektes zwei Trainings stattfinden, in denen allgemeine interkulturelle Kompetenzen sowie die Anwendung des Tools Digital Storymapping vermittelt werden. Am Ende des Trainings haben dann alle die Möglichkeit, der Onlineplattform beizutreten, um ihre Fähigkeiten und Talente zu teilen und sich für interkulturelle Kontakte und Begegnungen zu öffnen – und natürlich auch das Projekt in ihrem Umfeld bekannt zu machen.


Kontakt
Interessierte können sich jetzt schon vormerken lassen und werden verständigt, sobald die Termine feststehen.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Zum Projekt

work 04
 

TIP TOP

Präventive Gesundheitsmaßnahmen für MigrantInnen durch Ernährungsumstellung und Bewegungsförderung

EFD
 

Europäischer Freiwilligendienst (EFD)

Eure Chance Berufserfahrung zu sammeln und dabei Europa zu entdecken.

familienberatung
 

Familienberatung

Du brauchst Unterstützung in der Familie, dann nimm unsere kostenlose Beratung in Anspruch.

Psychotherapie
 

Bilinguale Psychotherapie

Therapiemaßnahmen in türkischer Muttersprache mit der Psychotherapeutin Frau Karabiber

Öffnungszeiten

Mo. - Do.: 9:00 - 18:00
Fr.: 09:00 - 13:00

Mail

Kontakt

Verein Multikulturell

Andreas-Hofer-Straße 46, 1. Stock A-6020, Innsbruck

+43 512 56 29 29

Google Map

Bankverbindung

Hypo Tirol Bank AG
BLZ: 57000
Kontonr: 30053203490
IBAN: AT495700030053203490
BIC: HYPTAT22

ZVR 867211670


Newsletter abonnieren

* erforderlich
 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen