Media Literacy

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Medienkompetenz ist eng mit dem aktiven Engagement für das demokratische Leben, der Bürgerrechte und der Fähigkeit zur kritischen und unabhängigen Urteilsbildung verbunden. Das Konzept umfasst verschiedene Medien wie Rundfunk, Video, Radio, Presse und bedient traditionelle Kanäle, aber auch das Internet sowie soziale Medien.
Medien können die Integration von Flüchtlingen und Migranten im Ankunftsland erleichtern, da sie Zugang zu Informationen über verfügbare Bildungs-, Gesundheits- oder andere Dienstleistungen oder über politische und administrative Informationen über das Gastland sowie verfügbare Unterstützungssysteme und -organisationen bieten. Außerdem können Medien das Erlernen der Sprache des Gastlandes sowie die Suche nach einem Arbeitsplatz unterstützen oder bei der Anerkennung von Qualifikationen dienlich sein. Da Flüchtlinge, Asylsuchende und Migrantinnen einem größeren Risiko der sozialen Ausgrenzung ausgesetzt sind (doppelte Diskriminierung), ist es sehr wichtig, ihnen jene Kompetenzen – d.h. Kenntnisse, Fähigkeiten und Einstellungen – und Werte zu vermitteln, die für den Zugang, die Interpretation, verantwortungsvolle Nutzung und / oder Produktion von Informationen und anderen Medieninhalten im Kontext des Internets und der sozialen Medien notwendig sind. Mit den erlernten Kompetenzen gelingt Integration in EU Gesellschaften leichter.  Das Projekt „Media Literacy for refugee, asylum seeking and migrant women“ zielt darauf ab, einen Beitrag zur Integration    von Flüchtlingen, Asylsuchenden und Migrantinnen in jenen sechs EU-Mitgliedstaaten zu leisten, die sich mit dieser Thematik besonders auseinandersetzen. Die Partnerländer Österreich, Griechenland, Irland, Italien,
Malta und das Vereinigte Königreich setzen sich im Rahmen des Projektes folgende Ziele:

- Verbesserung der Medienkompetenzkompetenzen von (gering qualifizierten) weiblichen Flüchtlingen, Asylsuchenden und Migrantinnen durch innovative Lernprogramme
- Entwicklung von Sensibilisierungskampagnen, welche (gering qualifizierte) weibliche Flüchtlinge, Asylsuchende und Migrantinnen ermutigen sollen, ihre Medienkompetenz und ihre digitalen Fähigkeiten zu verbessern.

Projektpartner:
University of Gloucestershire (Vereinigtes Königreich), Kentro Merimnas Oikogeneias Kai Paidiou (Griechenland), Verein Mulitkulturell (Österreich), FSM, Stiftung für den Schutz und Unterstützung von Migranten (Malta) CESIE (Italien), Inishowen Development Partnership (Irland).

 

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