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Vita Mobil

In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Diese Weisheit ist eine weithin anerkannte Tatsache, den der Verein Multikulturell hin zu Menschen mit Migrationshintergrund und hier insbesondere zu Migrantinnen trägt. Auch wenn der Zugang zum Gesundheitssystem für alle in Österreich versicherten Menschen gleich ist, wird dieser durch Sprach- und Informationsbarrieren für Menschen mit Migrationshintergrund erschwert. Das Zurechtfinden im österreichischen Gesundheits- und Pflegewesens ist einerseits deshalb schwierig, weil die Systeme in den Herkunftsländern meist anders strukturiert sind. Andererseits können es aber auch Verständigungsprobleme sein, weshalb Ärzte in geringerem Ausmaß konsultiert, bzw. ärztliche Diagnosen und Behandlungsvorschläge nicht verstanden werden oder im schlimmsten Fall zu Fehldiagnosen führen. Sprache und Kommunikation spielen gerade im medizinischen Bereich eine wesentliche Rolle bei der Interaktion und dem interkulturellen Verständnis.

Das Ziel des Projektes VITA MOBIL ist es, Migrantinnen an das österreichische Gesundheitssystem heranzuführen und damit die Gesundheitsvorsorge und Versorgung zu verbessern. Gerade durch das Ansprechen von Frauen mit Migrationshintergrund als Multiplikatorinnen, will das Projekt eine Verbesserung der Versorgung für das ganze Familiensystem erreichen. Dazu werden muttersprachliche GesundheitsmentorInnen in Einsatz gebracht, die in Workshops im Raum Landeck, Reutte, Innsbruck, Schwaz und Wörgl ihr Know-How sowie Informationen zu relevanten Gesundheitsthemen an die TeilnehmerInnen weitergeben. Die MigrantInnen werden im Zuge dieser Workshops ebenfalls mit Dienstleistern im Gesundheitswesen in Kontakt kommen, um eine Basis zu schaffen, in der sowohl kulturelle als auch sprachliche Barrieren abgebaut werden sollen.