Kids2Write

Kids2Write entwickelt und erprobt pädagogische Werkzeugboxen zur Förderung der schriftlichen Ausdrucksfähigkeit bei Kindern (6-10 Jahre) und Jugendlichen (14-17 Jahre) mit Migrationshintergrund in Europa. Zu den Werkzeugkoffern gehörenLernmittel mit kindgerechten Spielen für die Phase des Schriftspracherwerbs sowie Lernmaterialien, Spiele und Apps für Mobiltelefone für Jugendliche, die gezielt den schriftlichen Ausdruck bei mehrsprachigen Jugendlichen fördern. Im Dezember 2011 fand in Stuttgart das Kick-Off-Meeting für dieses Projekt statt. Dort trafen sich erstmals der Koordinator International Education Information Exchange aus Stuttgart und die Projektpartner FH Düsseldorf, Verein Multikulturell aus Innsbruck, Spielzeugschachtel Salzburg, DESMOS aus Griechenland, ANUP aus Rumänien und die Bilkent Universität aus Ankara. Beim ersten Treffen wurden nicht nur Projektdetails besprochen, sondern auch die Bedarfsanalyse (Ausarbeitung der Fragebögen und Interviewleitfäden) vorbereitet sowie erste Spielideen diskutiert.

Vom 27. April bis 1. Mai 2012 trafen sich die Partner des Konsortiums zu einem weiteren Treffen im Rahmen des Projektes „Kids2Write“. Während dieser Zeit wurden die Ergebnisse der Bedarfsanalysen präsentiert und die State of the Art Bericht aus allen Partnerländern zur Veröffentlichung auf der Homepage www.kids2write.eu freigegeben.

Die entwickelten Spiele aller beteiligten Länder wurden vorgestellt und in Kleingruppen sowohl pädagogisch als auch didaktisch und sprachlich überarbeitet und mit Anleitungen ergänzt, um in den drauffolgenden Wochen die Prototypen herstellen zu können.

Mit dem Besuch in der Bilkent Universität und die Vorstellung des Projektes „Kids2Write“ im Dekanat der Fakultät für Sprachen und Geisteswissenschaften wurde das zweite Partnertreffen in Ankara abgeschlossen.

Wenn Erwachsene zu Kindern werden!
Anlässlich des dritten Treffens in Thessaloniki konnten die teilnehmenden VertreterInnen der Partnerorganisationen aus Deutschland, Österreich, Rumänien, Griechenland und der Türkei die Prototypen der entwickelten Spiele für Kinder von 6 bis 10 Jahren und für Jugendliche von 14 bis 17 Jahren erstmals ausprobieren.

Während des Meetings wurde nicht nur gespielt, sondern auch hart gearbeitet; so wurden beispielsweise die Spielanleitungen in allen Landessprachen produziert und editiert. Ebenso wurden die Feinarbeiten für die Gestaltung der App’s für Smartphones durchgeführt um sie in der Folge an die technische Bearbeitung weiterzuleiten.